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der uns ſo gnaͤdig iſt, mit falſchen niedrigen Vorſtellun⸗
gen einzunehmen ſucht.
Karl. Der Vater! der Vater! Der Thuͤrner blaͤſt's Liedel: Heyſa, mach's Thor auf.
Eliſabeth. Da kommt er mit Beute.
Ein Reiter(kommt.)
Reiter. Wir haben gejagt! wir haben gefangen! Gott gruͤß euch, edle Frauen.
Eliſabeth. Habt ihr den Weislingen?
Reiter. Ihn und drey Reiter.
Eliſabeth. Wie gings zu daß ihr ſo lang aus⸗ bliebt?
Reiter. Wir lauerten auf ihn zwiſchen Nuͤrnberg und Bamberg, er wollte nicht kommen, und wir wuſſten doch, er war auf dem Wege. Endlich kundſchaften wir ihn aus, er war ſeitwaͤrts gezogen, und ſaß geruhig bey'm Grafen auf dem Schwarzenberg.
Eliſabeth. Den moͤchten ſie auch gern meinem Mann feind haben.
Reiter. Ich ſagt's gleich dem Herrn. Auf! und wir ritten in Haslacher Wald. Und da warz's curios,
wie wir ſo in die Nacht reiten, huͤtt juſt ein Schaͤfer da,
und fallen fuͤnf Woͤlf in die Herd und packten weidlich an. Da lachte unſer Herr, und ſagte: Gluͤck zu, lieben Geſel⸗ len! Gluͤck uͤberall und uns auch! Und es freuet' uns all das gute Zeichen. Indem ſo kommt der Weislingen her⸗ geritten mit vier Knechten.


