Teil eines Werkes 
12. Band (1816)
Entstehung
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deuten lernen, wie bei Deinem Kinde kein an⸗ deres Weſen es koͤnnte. Abhelfen wirſt Du ſchnell dem kleinſten Leiden, wo Du es ent⸗ deckſt, und Ida wird Dich fruͤh vor allen andern Perſonen erkennen, und ihr fuͤßeſtes Laͤ⸗ cheln wird Dir zuerſt ſagen, daß ſie Dich kenne.

Wie fruͤhe das Vermoͤgen der Sinnesorgane zur eigentlichen Wahrnehmung im Kinde erwa⸗ che, laͤßt ſich nicht beſtimmen; auch muß diefe erſte Entwickelung in den verſchiedenen Naturen fruͤher oder ſpaͤter anfangen. Aber das junge Geſchoͤpf zeitig mit einfachen und angenehmen Gegenſtaͤnden der Wahrnehmung umgeben, iſt ſicherlich heilſam, und von nicht ſo geringer Bedeutung, als es ſcheint. Kann ich, wie ich's hoffe, Dich, meine Freundin, bald beſu⸗ chen: dann laß mich fuͤr die Ausſchmuͤckung des Stuͤbchens ſorgen, das der Schauplatz des erſten Lebensjahres Deiner Ida werden ſoll. Bis dahin, bitte ich, laß es ſo einfach als moͤglich geſchmuͤckt ſeyn. Wie ſauber, wie hoͤchſt reinlich alles darin gehalten wird, weiß ich ohnehin. Mir daͤucht, ich ſehe Ida's Bettchen neben Deinem, leicht, aber warm ge⸗