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folgende Winke. Bewahre Dein weiches Ge⸗ muͤth vor tiefem Schmerz nicht nur, ſondern vor jeder ſtarken Bewegung. Suche die heitere Ruhe in Dir zu erhalten, die Dir eigenthuͤm⸗ lich iſt, damit alle Deine Kraͤfte im Gleichge⸗ wicht und dadurch die koͤrperlichen Functionen in ungehemmter Thaͤtigkeit bleiben, und die ſuͤße Nahrung Deinem Kinde ungehindert be⸗ reitet werden moͤge. Iſt aber irgend ein Unfall zu ſchnell uͤber Dich gekommen, als daß Du Dich des Eindrucks erwehren koͤnnteſt: dann brauche alle Vorſicht, damit die kleine Ida nicht zu fruͤh die Plagen des Lebens mit Dir theilen muͤſſe. An Deiner Heiterkeit wird des Kindes Frohſinn zuerſt anglimmen. Aus Dei⸗ nes Angeſichts Freude wird ſein erſtes Laͤcheln ſich bilden. Deiner melodiſchen Stimme, wenn Du heiter biſt, wird es horchen, und es wird der Wohllaut in dem kleinen Weſen geboren werden. Schreien wird es, wie jedes andre Kind, aber nur wenn irgend ein Schmerz, we⸗ nigſtens irgend eine Unbequemlichkeit, ihm dieſe Nothwehr oder Bitte um Huͤlfe abdringt.
Dieſe Sprache des Schmerzes wirſt Du bald


