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hat, als ſie ein menſchliches Weſen ehren kann. Du biſt Mutter, aber Du fuͤhlſt dieſe hohe Wuͤrde mit ſtiller Demuth, ja mit faſt allzu ſcheuem Mißtrauen in Deine Einſichten und Deine Geiſteskraft. Weißt Du denn nicht, daß Dein ſtilles Forſchen und Sinnen Einſicht, und Deine Geiſtesruhe Kraft werden muß, wenn Du Dir ſelbſt nur getreu bleibſt? Doch will ich Deiner Bitte nachgeben: was koͤnnte meine theure Adoptivtochter von mir bitten, das ich faͤhig waͤre ihr zu verſagen? Es ſei alſo!— Deine Ida war geſtern acht Tage alt. Es ſcheint demnach noch ſehr fruͤh, jetzt von Erzie⸗ hung zu reden. Und dennoch iſt es gerade jetzt Zeit.— Was Du von Ida's Amme unnachlaͤßlich fordern muͤßteſt, brauche ich Dir nicht zu ſagen, da Du gluͤckliche Mutter ſelbſt Ernaͤhrerin Deines Lieblings ſeyn kannſt. Die Diaͤt, wodurch die erſte Nahrung, die Du Ida reichſt, die geſundeſte wird und bleibt, laß Deinen verſtaͤndigen Arzt Dir vorſchreiben, und befolge ſie gewiſſenhaft. Ueber das, was man von einer fremden Amme vergeblich for⸗ dert— uͤber die moraliſche Diaͤt, von mir nur


