Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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nicht mit Gas beleuchtet ſind, weder Gemälde noch Vergoldungen haben, und ſich mit einigen Spiegeln, die aus mehreren Stücken beſtehen und mit Papp⸗ deckel⸗Rahmen eingefaßt ſind, begnügen.

In dieſen Kaffeehäuſern befindet ſich nie ein Billard.

Die Dame in dem Büffet iſt gewöhnlich vierzig bis fünfzig Jahre alt; ſie ſieht im Geſicht und am Leibe wohl genährt aus, trägt unter der Haube eine dicke falſche Tour mit krauſen Locken, näht oder ſtickt faſt in Einem fort und unter Tags kommt eine faſt eben ſo reife Nachbarin wie ſie ſelbſt zu ihr, die neben ihr Platz nimmt und Strümpfe ſtrickt oder flickt.

Das Comptoir, das aus alten Mahagoni⸗ und eingelegten Marmor⸗Möbeln beſteht⸗ iſt außerordent⸗ lich einfach.

Auf einer Seite ſtehen ein halbes Dutzend Likör⸗ Flaſchen in einem alten Gefäße aus lakirtem Eiſen⸗ blech; der Likör ſelbſt, der um die Mehrzahl der gläſernen Pfröpfe candirt und vertrocknet iſt, zeigt an, daß nicht viel Vanille noch Parfait d'Amour ver⸗ langt wird.

Auf der andern Seite des Comptoirs ſieht man neben einem Trichter, der ebenfalls aus Eiſenblech beſteht, einen Topf mit Reſeden oder Levkojen, manchmal, am Namensfeſte der Madame, enthält der Topf eine Dahlia; dann läßt man die Thüre des Kaffeehauſes ſperrweit offen ſtehen.

Der Herr des Kaffeehauſes, der Gemahl der Dame auf dem Comptoir, iſt ein Mann von etwa fünfzig