Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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Aus der Zahl dieſer Etabliſſements läßt ſich na⸗ türlich ſchließen, daß die Pariſer ſie ſehr häufig be⸗ ſuchen, und wirklich, die Zahl der Leute, die ohne Kaffeehäuſer gar nicht leben können, iſt groß in die⸗ ſer großen Stadt!

Was ſoll der Krämer thun, wenn er Abends, nachdem er ſeine Papiere geordnet, ſeinen Kaſſenbe⸗ ſtand gezählt, ſeinen Hund geliebkost und mit ſeiner Frau gezankt hat, nicht in ein in der Nähe liegendes Kaffeehaus gehen könnte, wo er einige Freunde trifft, mit denen er eine Partie Domino, Damen ziehen oder Piquet ſpielt?

Wohin geht der Commis, wenn er während des Tags oder Abends einen Augenblick aus ſeinem Ma⸗ gazin ſich fortſchleichen kann?... In's Kaffeehaus! Er geht dahin ohne Hut, läuft ein Blatt durch, plaudert mit der Dame des Büffet, ſagt ihr Süßig⸗ keiten, wenn ſie hübſch iſt, und entfernt ſich mit den Worten:Stellen Sie meine Flaſche Bier auf die Seite, ich werde ſie ſpäter vollends austrinken.

Es muß Kaffeehäuſer geben für die Strolchs, die nicht wiſſen, was ſie mit ihrer Zeit anfangen ſollen; für die Neuigkeitsſchnapper, die nach allen Blättern fahren und keines leſen, die drei oder vier Mal den Tiſch wechſeln, ehe ſie einen Platz finden, der ihnen zuſagt, und die ſich Mühe geben, zu horen, was man neben ihnen ſpricht.

Es muß geben für die Leute, die Geſchäfte ma⸗ chen. Hieher veſtellen ſie oft ihre Clienten: ein Kauf wird abgeſchloſſen, ein Verkauf kommt zwiſchen einer