Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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Die Kaffeehäuſer..

Paris iſt die Stadt der tauſend und ein Kaffee⸗ häuſer. In den volkreichen Vierteln gibt es Straßen, worin gegen zwanzig ſich befinden; in der St. Honoré⸗ Straße ſind noch mehr.

An jeder Ecke ſieht man einen Boulevard und manchmal ſind auf einem einzigen Boulevard mehr als ein Dutzend(z. B. auf dem Boulevard du Temple).

Ja, kaum hat man ein neues Haus gebaut, eine neue Straße eröffnet, ſo entſteht ein Kaffeehaus und nun gilt es, die Concurrenten durch Luxus und Pracht zu überbieten.

Sonſt genügten einige Spiegel, acht bis zehn Lampen, um ein Kaffeehaus ‚comfortable zu machen. Aber jetzt müſſen überall Spiegel, mit eleganten Gemälden verzierte Plafonds, vergoldete Pilaſter und Gasbeleuchtung im Ueberfluß ſein; ſo ſehr, daß wenn man Abends in eines der hübſchen Kaffeehäuſer tritt, von denen Paris gegenwärtig beſät iſt, man geblendet, ja faſt blind wird, und viele Leute ſich ſcheuen, nur ein Gläschen zu verlangen.

Und wir ſprechen hier nicht von den Kaffeehäuſern, die zugleich Speiſewirthſchaft treiben und die aff prächtigem Fuße eingerichtet ſind: wir bleiben bei den eigentlichen Kaffeehäuſern ſtehen.