Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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Und alsbald fing der ſchöne Profeſſor an, ſich dem Studium mit ſeiner jungen Schülerin zu über⸗ laſſen, die ſich außerordentlich gelehrig zeigte und das lebhafteſte Vergnügen darüber, daß ſie gelehrt werde, zu empfinden ſchien.

Trick iſt einen Augenblick verſteinert, als er ein Viertel des Mondes ſah, auf das der Profeſſor ſeine Studien richtete; aber bald hat er ſich gefaßt, er ſchlägt ein ſchallendes Gelächter auf und geht fort, ſingend:

„Haſt Du geſehen den Mond, mein Küchlein?“

Und am andern Morgen wirft er den alten Ra⸗ ben, der ſich abermals bei ihm betrinken will, zur Thüre hinaus.

Indeſſen hatten dieſe beiden Abenteuer die Eitel⸗ keit des jungen Trick etwas niedergeſchlagen; er war faſt genöthigt, ſich zu geſtehen, daß er ſich noch ein⸗ mal habe anführen laſſen und daß er ſich auf die Frauen doch nicht ſo gut verſtehe, als er gemeint hatte.—

Wenn er ganz offen geweſen wäre, würde er ſich geſagt haben, daß er ſich auf gar nichts ver⸗ ſtehe.

Ein Anderer hätte daran genug gehabt und den Gedanken, zu heirathen, aufgegeben. Aber Trick hielt viel darauf, verheirathet zu ſein, und man ſagt, daß man ſeinem Schickſal nicht entgehen könne.

Eines Tages war Trick in Geſellſchaft einer jun⸗ gen, ziemlich häßlichen Wittwe begegnet, die, wie