Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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man ſagte, ihren Verblichenen ſehr glücklich gemacht haben ſollte. Er ſtellte ſich vor, machte ſeinen An⸗ trag: man nahm ihn an und nach Verfluß von vier⸗ zehn Tagen heirathete er.

„Bei Gott!“ ruft Trick am Morgen nach ſeiner Hochzeit,„ich habe ſehr wohl daran gethan, eine Frau zu nehmen, die nicht hübſch iſt, ich kann we⸗ nigſtens im Punkte ihrer Treue ruhig ſein. Ich weiß wohl, daß es traurig iſt, wenn man genöthigt iſt, eine Häßliche zu nehmen, um nicht die Befürchtung zu haben, daß man zum Hahnrei wird, aber man gewöhnt ſich am Ende an das Geſicht, während ich mich nie daran gewöhnen könnte, angeführt zu werden.“

Zwei Monate nach ſeiner Verheirathung ging Trick zufällig in ſeinen Keller hinab, denn gewöhn⸗ lich kam er nie dahin, da überraſchte er ſeine Frau in außerordentlich ſträflicher Unterhaltung mit einem Nachbar, der ſich angeboten hatte, ihm ſeine Flaſchen zu pfropfen.

„Zum Teufel!“ ſagte Trick bei ſich, ſich vor den Kopf ſchlagend,„wenn ich das nicht verhindern konnte, ſo hätte ich eben ſo gut daran gethan, eine hübſche zu nehmen.“

Und Trick verließ ſeine Frau und ging fort, um allein in irgend einem kleinen Winkel der Erde zu leben, indem er zu ſich ſelbſt ſagte:„Ich will Nie⸗ mand ſehen, mit Niemand zu thun haben; das wäre doch der Teufel, wenn man mich dann wiederum anführen könnte.“