Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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kein großes Verbrechen, wenn ich hingehe, um im Mondſchein ein wenig mit ihr zu plaudern... auch iſt das Wetter gerade ſchön und man ſieht faſt ſo deutlich als bei hellem Tage.“

Trick geht alſo gegen das Haus der Familie Ro⸗ morantin zurück. Mit Hülfe des Schlüſſels, den er beſitzt, öffnet er das Gitter und iſt bald mitten im Garten. Dieſer Garten, in deſſen Hintergrund das Haus ſtand, war ziemlich groß und auf engliſche Art mit krummen Wegen, Bosketten und dergleichen angelegt.

Wie Trick durch dieſen Theil des Gartens ging, glaubte er neben ſich ſprechen zu hören; er blieb ſtehen. Das Geräuſch kam aus einem Bosket, das vom Mond halb erleuchtet warz da Trick ſich dagegen im Schatten befand, ſo hatte er nicht zu fürchten, ge⸗ ſehen zu werden. Ein Ton, der viel dem mehrerer ſchnell auf einander folgender Küſſe ähnlich war, hatte unſern jungen Liebhaber ſehr beunruhigt, der nun, als er das Laubwerk leiſe aus einander bog, Fräulein Seraphinetta ganz nahe neben einem hüb⸗ ſchen Jungen ſitzen ſah, der, ſie in ſeine Arme ſchließend, zu ihr ſagte:„Ich habe Dich faſt alle Planeten kennen gelernt, den großen Bären, Venus, den Hirten, die drei Könige und eine Menge ande⸗ rer, die keinen Glanz haben wie Deine Augen; jetzt, meine ſüße Freundin, laß mich Studien über den Mond mit Dir anſtellen. Ich bin froh, daß der Eſel, den Du heiratheſt, Dich in Beziehung auf die Aſtronomie nichts mehr zu lehren braucht.“