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Tochter iſt ein Schatz, man muß ſich ſeines Beſitzes würdig machen.“ Trick verſäumt nichts, daß man ihm den Schatz zutheile; er läßt den alten Romorantin ſich täglich in den beſten Weinen ſeines Kellers betrinken, richtet ſich zu Grunde in Geſchenken an die Frau Caraboſſe und man verſpricht ihm endlich Seraphinetta und
erlaubt ihm, ihr ſeine Liebe zu erklären.
Als Trick zur kleinen beſcheidenen Blondine ſagt, daß er ſie anbete und ihr Gemahl werden wolle, ſchlägt dieſe bloß die Augen nieder, macht eine Ver⸗ beugung und ſagt:„Wie Sie wollen, mein Herr.“
Dieſes„Wie Sie wollen“ ſcheint dem jungen Manne ziemlich unbeſtimmt zu ſein; er fragt alſo nochmal, während er ſich zugleich bemüht, in ſeine Stimme alle Liebe zu legen, die er empfindet: „Aber, Fräulein, wird das Ihnen nicht auch Freude machen?“
„O, mir, mein Herr, mir iſt es gleichgültig.“
„Ah, das iſt Ihnen gleichgültig, ſich zu verhei⸗ rathen? Sie haben alſo keine Neigung für mich?“
„Ich weiß es nicht, mein Herr.“
„Ah, Sie wiſſen nicht, ob Sie mich lieben?“
„O, ich liebe Jedermann, mein Herr.“
Statt dieſe Antwort ſeiner künftigen Gattin we⸗ nig beruhigend zu finden, ſieht Trick darin den Aus⸗ druck des höchſten Grads von Unſchuld, er hüpft vor Freude... er würde Seraphinetta um den Hals fallen, wenn er es wagte, allein die Achtung hält ihn ab und er begnügt ſich, ihr die Hand reſpektvoll


