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noch geſehen, ehe ich ihr Mann wurde. Nun, ich habe mich getäuſcht... ich hielt das junge Mädchen für etwas frei in ihrem Thun, aber ich ſehe nun, daß ſie es zu ſehr iſt. Da iſt ihre Tante Schuld, weil ſie lahm iſt. Ich werde mich nie mehr an ein Mäd⸗ chen machen, deren Verwandte krank ſind. Wie glück⸗ lich es ſich doch getroffen hat, daß ich heute Morgen ſo bald aufgeſtanden bin! Ich werde mir eine andere Frau ſuchen, aber da werde ich mich nicht anführen laſſen; ich will eine beſſere Bekanntſchaft machen. Offenbar war Fräulein Pelagie zu ungewöhnlich, ihre Manieren ſtammen von ihrer Gewohnheit, zu reiten, her, ſie find zu cavaliermäßig. Eine beſcheidene und zurückhaltende Frau iſt beſſer. O, ich werde finden, was ich brauche. Nur davon handelt es ſich, es bald zu finden.“
Dem jungen Trick preſſirte es, das eheliche Band zu knüpfen; er ſah nur in der Ehe das Glück.
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Bald hatte der junge Mann erfahren, daß ſich in einem hübſchen Bürgershauſe, das von alten Leu⸗ ten bewohnt wurde, die von ihrem Gelde lebten, ein heirathsfähiges Fräulein befinde, und dieſes Fräu⸗ lein, die man wegen ihrer Anmuth und Schönheit rühmte, auch ein Muſter von Tugend ſei.
Trick begibt ſich keck eines Tages zu den Ehe⸗ leuten Romorantin, ſtellt ſich als Nachbar vor, der ihre Bekanntſchaft machen will, und ſieht zum erſten Mal Fräulein Seraphinetta.
Denkt euch eine Blondine mit blauen Augen und


