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Amazone und ſagt:„Entſchuldigen Sie meine Kühn⸗ heit, Fräulein, allein ſchon lange Zeit wünſche ich mit Ihnen bekannt zu werden. Ich heiße Trick und bewohne mein eigenes Haus in der Nähe Ihrer Woh⸗ nung.“
Fräulein Pelagie kannte Trickchen ſehr gut; ſie hatte wohl bemerkt, daß er ſeit langer Zeit ihr be⸗ ſtändig folgte, daß er immer hinter ihr her war und errieth den Grund davon vollkommen.
Wo iſt die Frau, die Dame, die Wittwe, das Fräulein, das junge Mädchen, die es nicht ſieht, wenn ſie eine Eroberung gemacht hat? Freilich dann weniger, wenn ſie es mit jenen furchtſamen Lieb⸗ habern zu thun hat, die ihr nur von Weitem folgen, die ſie nur verſtohlen anſehen und es nicht wagen, die Fingerſpitze zu berühren.
Aber dieſe Sorte von Liebhabern iſt ſehr ſelten geworden; man hat ſogar guten Grund, zu glauben, daß der Same ganz ausgegangen iſt.
Fräulein Pelagie lächelt dem jungen Trick ſehr ermuthigend zu und entgegnet:„Sie ſind kein Un⸗ bekannter für mich, mein Herr: ich weiß, daß Sie mein Nachbar ſind, ich habe Sie ſchon mehrmal auf meinen Spaziergängen geſehen.“
„Fräulein, was ich Ihnen ſagen will, erſcheint Ihnen vielleicht ſehr keck; aber wenn es ſich um ein Glück handelt, ſo war ich immer der Meinung, man müſſe raſch zu Werk gehen.“
„Der Anſicht bin ich auch, mein Herr; ſprechen Sie nur und fürchten Sie nicht, ſich zu erklären.“


