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haftigkeit und Koketterie; ihre feine, ſchlanke und zu⸗ gleich volle Geſtalt ſchien für alle Leibesübungen die glücklichſten Anlagen anzukündigen, und das iſt eine ſehr zu berückſichtigende Eigenſchaft einer Perſon, mit der man ſich verheirathen will. Lebhaft, freundlich und aufgeweckt beſaß Fräulein Pelagie(ſo hieß das junge Mädchen) Alles, was auf den erſten Anblick reizen und verführen kann. Ohne Zweifel indeſſen muß man eine Frau nicht bloß auf den Eindruck hin heirathen, den ihr erſter Anblick auf einen macht.
Man ſagt ſich das, wenn man vernünſtig iſt, allein der erſte gefährliche Blick iſt faſt immer ent⸗ ſcheidend, und man vertilgt nicht leicht die Eindrücke, die er gemacht hat.
Fräulein Pelagie lebte bei einer alten, gelähmten Tante. Nun iſt eine Tante, die nicht von ihrem Lehnſtuhl weg kann, eine ſehr ſchwache Wache für ein junges Mädchen. Fräulein Pelagie aber ließ auch häufig ihre Tante bei einer Magd und ging allein, ſei es zu Fuß oder zu Pferd, auf das Land. Das junge Mädchen ritt auch wie ein Zögling Bou⸗ chers oder Franconi's; ſie machte oft Jagd auf kleine Vögel und rauchte Cigarren.
Trick hatte Alles das bemerkt und er war be⸗ zaubert.
Nachdem derſelbe Fräulein Pelagie lange Zeit mit den Augen und Füßen verfolgt hatte, redete er ſie eines Tages am Saume eines Haines, wo ſie abge⸗ ſtiegen war, um ihr Pferd ausſchnaufen zu laſſen, an.
Der junge Mann nähert ſich der verführeriſchen


