Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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V

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Das Alles iſt ſehr beunruhigend.

Kehren wir lieber zu Trick zurück, der nie in Ver⸗ legenheit war, wie alle Leute, die großes Selbſt⸗ vertrauen haben.

Mit achtzehn Jahren ſchmeichelt ſich Herr Trick, die Frauen zu kennen!... Welcher Hochmuth, wo es ſo viele Leute gibt, die leben und ſterben, ohne ſie je begriffen zu haben! Philoſophen, Gelehrte, Weiſe, Leute von Geiſt und vom Geldſack haben ſchon ſo Vieles über die Frauen geſchrieben oder ge⸗

ſagt, und in den meiſten Punkten widerſprechen ſich

ihre Anſichten ſchnurſtracks, was macht, daß, wenn man alle dieſe Leute zu Rath gezogen, geleſen oder durchdacht hat, man um keinen Schritt weiter ge⸗ kommen iſt.

Aber der junge Trick hielt ſich für geſcheidter als die ganze Welt, und obgleich er weder Cato, noch Origines, noch Tertullian, noch den heiligen Bern⸗ hard, noch Catullus, noch Juvenalis, noch Virgil, noch Confucius, noch Tibullus, noch Voltaire, noch Lafontaine, noch Boileau zu Rathe gezogen hatte, ſo war er doch überzeugt, daß er eine gute Wahl treffen werde.

Nun hatte Trick in der Nähe ſeiner Wohnung eine junge Perſon entdeckt, die wohl von ſeinem Alter ſein mochte. Es war eine reizende Brünette,

dmit ſchwarzen, ſammtnen Augen, langen Augenli⸗ dern, dichten und ſchön geſchweiften Augenbrauen; die ganze Perſon athmete Heiterkeit, Luſtigkeit, Bos⸗