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Geld, das in einem Sekretär iſt, ein, entfernt ſich mit aller möglichen Vorſicht, um den Schlaͤfer
nicht aufzuwecken, verläßt keck das Haus und geht,
eine Arie aus Roſſini pfeifend, an dem Portier vorbei.“
„Ach, ich werde mich nicht ſo beſtehlen laſſen,“
ſagt Trick,„denn ich weiß gewiß, daß ich aufwachen würde; ich habe einen ſehr leiſen Schlaf und höre eine Maus laufen.“
„Wahrlich, mein lieber Freund, dazu wünſche ich Ihnen Glück. Aber nehmen wir an, unſer Induſtrie⸗ ritter treffe beim Eintritt in das Zimmer, nachdem er den Schlüſſel zur Thüre gefunden hat, Jemand, der ſehr früh aufgeſtanden iſt. Sie glauben nun,
unſer Dieb ſei gefangen?... Ganz und gar nicht.
‚Wer iſt da? fragt die Perſon, die ihre Thüre gehen hört oder einen Unbekannten eintreten ſieht, deſſen Geſicht ihm durchaus nicht gefällt.— Der
Induſtrieritter macht ein erſtauntes Geſicht und mur⸗
melt:„Entſchuldigen Sie, ich ſuche Herrn Tchicoff⸗ Zahnarzt?— Den kenne ich nicht... es iſt kein Zahnarzt im Hauſe.—„O, bitte tauſend Mal um Entſchuldigung, mein Herr, ich könnte mich in der Nummer getäuſcht haben... es iſt mir leid, Sie geſtört zu haben!— Und der Dieb verſchwindet wie der Blitz, während der Miethsmann in ſeinem Ge⸗ dächtniſſe nach einem Zahnarzt ſucht, der in der Nach⸗ barſchaft wohnen ſoll und vor ſich hin ſpricht: ‚Tchi⸗ coff, das iſt ein ruſſiſcher Name... es ſcheint, Ruß⸗ land ſchickt auch Zahnärzte an uns.“


