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und rief von Zeit zu Zeit:„O, mein Herr! es iſt nicht ſo gefährlich!... Ich laſſe mich nicht betrügen .. ich wette, daß ich einen Dieb auf eine Stunde weit erkenne.“ 3
„Ach, das glauben Sie, mein junger Freund; dieſes Selbſtvertrauen könnte für Sie von traurigen Folgen ſein. Aber laſſen Sie uns einmal ſehen, wenn Sie ſo überzeugt ſind, daß Sie gegen die Diebe ſo auf der Hut ſind, ſo kennen Sie wohl den Guten⸗ Morgen⸗Diebſtahl? den Diebſtahl auf amerikaniſche Art? ſo wiſſen Sie, was der Topf⸗Diebſtahl iſt?“
Trickchen riß die Augen weit auf, ſenkte dann den Kopf und ſagte:„Ah bah, das ſind Dummhei⸗ ten, das! Dinge, die man Kindern ſagt, um ſte zu erſchrecken.“
„Ich habe durchaus nicht die Abſicht, Sie zu er⸗ ſchrecken, mein junger Freund, ich will Ihrer Uner⸗ fahrenheit zu Hülfe kommen. Hören Sie mich an: unter den in Paris häufigſten Diebſtählen iſt zunächſt der Topf⸗Diebſtahl zu befürchten. Ich will Ihnen erklären, was das iſt; es kann Ihnen bei Gelegenheit nützlich ſein. Des Morgens, in Paris, in einem oft von vielen Miethsleuten bewohnten Hauſe, gibt der Portier, der mit einer Magd oder einem Nachbar ſpricht, ſeine Milch genießt, oder ſeinen Hof kehrt, oder ſei⸗ ner Elſter zu freſſen gibt(in Paris haben nämlich faſt alle Portiers entweder eine Elſter, einen Pa⸗ pagei, einen Hund oder drei Katzen), alſo des Mor⸗ gens, wenn ſie ſtark beſchäftigt ſind, geben ſie nicht immer Achtung auf die Perſonen, die in's Haus


