45 nicht durch, ſo ſchüttet man Einem ebenfalls einen Kübel Waſſer auf den Kopf.“
„Das iſt abermals hübſch. Dann weiter?“
„Dann kommt noch das Kübellaufen... man füllt nämlich Kübel voll mit Waſſer an; kommen die Perſonen, die ſie tragen müſſen, an's Ziel, ohne einen Tropfen zu verſchütten, was ſehr ſchwer iſt, ſo machen ſich diejenigen, die verloren haben, ein Vergnügen dadurch, daß ſie ihre Kübel über das Publikum ausgießen, ſo weit es reicht.“
„Alle dieſe Spiele ſcheinen mir ſehr erfriſchender Natur zu ſein!“
„Dann kommt ein Luftballon... ein Feuerwerk... kommen Seiltänzer, Fiſcherſtecher, Fremde, Handels⸗ leute, Gaukler, und endlich ein reizender Ball, auf dem ſich die beſte Geſellſchaft von Paris einfinden wird. Sie unterzeichnen, nicht wahr?“
„Man kann wohl nicht allein zurückbleiben.“
Der Künſtler würde die Ruhe dem Lärmen der ländlichen Feſte vorziehen.
Herr Richonnard war überzeugt, daß alle Spiele, zu denen man Zurüſtungen traf, ſeinen Gewohn⸗ heiten ſchnurſtracks zuwiderlaufen werden, trotzdem gibt er nach und unterſchreibt, hingeriſſen von der Beredtſamkeit des Herrn Großholz, die Hämmel des Panurgus nachahmend, indem er bei ſich denkt:„Die⸗ ſer verdammte Menſch iſt ſchrecklich mit ſeinen Neue⸗
rungen.“ Und das bis dahin ſo ſtille Dorf birtet in Kurzem Want de Kock. LXV. 4
„.


