Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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mein Herr, was unſerer Landgegend fehlt, iſte ein Feſt, ein hübſches Feſt, das ganz Paris in den Ort zieht.“

„Ich glaube nicht, daß ganz Paris hereingehen wird, mein Herr.“

„Sie verſtehen, daß das ſo eine Redensart iſt; aber ein hübſches Feſt wird dem Orte ſehr wohl thun und ich nehme die Anordnung deſſelben auf mich. Die Schenkwirthe ſind von meiner Aht ganz be⸗ zaubert.“

„Die Schenkwirthe, das begreife 1 aber die andern Leute...“ 1

„Mein Herr, ich verſichere Sie, daß unſer Feſt herrlich ſein wird.. Jedermann unterzeichnetz wir haben auf Sie gerechnet.“

„Wenn Jedermann unterzeichnet, ſo will ich mich nicht ausſchließen. Aber worin ſoll Ihr Feſt beſte⸗

hen?“

.. aus Preiſen, die man gewinnen kann... aus moskowitiſchen Douſchen: es iſt dieß ein Spielchen, wo man mit einer Binde vor den Augen einen Topf ſucht und an einer Schnur zieht.. wenn man an einen guten Topf kommt, erhält man einen Preis; wenn nicht, ſo bekommt man einen Kübel voll Waſſer auf den Kopf.“

„Das mag nicht übel ſein. Weiter?“

„Dann kommen Wagenrennen... das heißt eigent⸗ lich Lanzenrennen, wo man mit einem Beſenſtiel durch das Dickicht eines Gehölzes dringt.. kommt man

„Aus Spielen ohne Ende: aus Scheibenſchießen