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Einige Tage ſpäter geht der Schütze in ein hüb⸗ ſches Haus des Dorfes, in dem ein Künſtler mit ſeiner Frau wohnt. 7
Der Ton eines Pianos miſcht ſich mit den Klän⸗ gen einer metallreichen Stimme.
Der Schütze, der die Muſik liebt, bleibt vor dem offenen Fenſter eines Parterrezimmers ſtehen und fängt an, den Takt falſch dazu zu ſchlagen, indem er ver⸗ ſucht, die Marſeillaiſe auf die Opernmelodie, die er hört, zu bringen.
Der Künſtler dreht ſich um, ſieht den vor dem Fenſter ſtehenden Schützen und ſagt:„Kommen Sie herein, Vater Lagrappe. Sie haben uns Etwas zu ſagen?“
„Meinen Gruß, Herr, Madame und Compagnie. Mit Verlaub, die Melodie, die Sie da ſpielen, iſt ſehr hübſch.“
„Finden Sie das? Sie ſind Muſikliebhaber?“
„Ein großer! ich war zum Waldhorn beſtimmt; meine Muhme ſagte, ich hätte ſtolze Anlagen, wenn man ſie entwickelte.“
„Und es ſcheint, daß man ſie nicht entwickelte; das iſt jammerſchade.“
„Ich hätte auch das Flaſchenett geſpielt, wenn man mich's gelehrt hätte.“
„Was, zum Henker! es ſcheint, Sie hatten zu vielen Dingen Anlage!“
„Gewiß; und ich würde auch die Trommel ge⸗ ſchlagen haben, mit Verlaub, wenn man es uns ge⸗ zeigt hätte.“


