Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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„Der iſt es, mit Verlaub, ein ſchöner Mann, der

hübſch ſpricht: er ſpricht eine ganze Stunde lang, ohne ſtecken zu bleiben. Dieſer Mann hat den Kopf ganz mit Ideen vollgeſpickt; er iſt noch nicht lange auf dem Lande und bereits hat er Alles in Bewegung geſetzt... er iſt für den Fortſchritt, mit Verlaub, und dann iſt er niederträchtig wie die fünf Finger und der Daumen meiner Hand. er iſt ein Mann, der als Ortsobrigkeit ganz an ſeinem Platze wäre!“

„Haben Sie nicht ſchon einen Schultheiß?“

„Ach ja; aber nächſtes Jahr wird wieder ge⸗ wählt, und da rühmt man Einen.“

„Nun, machen Sie es kurz, was ſoll es eigentlich mit Ihrem Großholz?“

„Es iſt ihm die Idee gekommen, daß zur Ver⸗ ſchönerung des Ortes Jeder vor ſeiner Thüre Sand ſtreuen ſoll, das wird die Straße für den Anblick gleichartiger machen.“

„Gehen Sie mir zum Henker! ich laſſe keinen Sand ſtreuen; der Raum vor meinem Hauſe iſt gut

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genug, wie er iſt. Zudem, was geht das den Herrn

an?“.

„Ach! es iſt wegen der Verſchönerung... Sie ſägen wiederum einen guten Aſt ab...“

Herr Richonnard wirft einen Blick des Unwillens auf den Flurſchützen und ſägt weiter.

Herr Lagrappe entſchließt ſich zum Rückzuge und denkt bei ſich:„Das iſt all eins; wenn er ſieht, daß Jedermann ſtreut, wird er es ſchon auch nachmachen.“