Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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bringen; er fährt fort, mit ſeiner Säge alle Aeſte abzuſägen, die das Unglück haben, ihm in den Weg zu kommen, während der Flurſchütz die Unterhaltung einfädelt..

„Meinen Gruß, Herr Richonnard, Madame und Compagnie, mit Verlaub.“

„Guten Tag, Herr Lagrappe.“

„Geht es gut heute Morgen; iſt die ganze Com⸗ pagnie wohl, mit Verlaub?“

„Ganz gut; was führt Sie zu mir?“

„Sogleich... ach, geben Sie Acht, Herr Ri⸗ chonnard, Sie ſägen da einen Aſt ab, der ganz grün iſt.“

„Was geht das Sie an? Kann ich meine Bäume nicht beſchneiden, wie ich will?“

„Gewiß, aber drum, ja, ich meine, es iſt jetzt nicht die Zeit zum Beſchneiden, mit Verlaub.“

„Herr Lagrappe, machen Sie mir das Vergnü⸗ gen und kümmern Sie ſich um Ihre eigenen Ange⸗ legenheiten, ich ſehe auch nicht nach den Stachelbeer⸗ ſtauden, die man in Ihren Feldern abſchneidet, ich!“

„Das war nur ſo geſagt; um zur Sache zu kommen, ſo bin ich da wegen der neuen Idee, die Herr Großholz uns gegeben hat.“

„Herr Großholz! Seit einigen Tagen ſchlägt mir unaufhörlich dieſer Name an die Ohren.“

„Nicht wahr, jener große blonde Herr mit einer Brille, der Jedermann anſpricht und die Wirthe ſeine Kinder nennt?“ fragt Frau Richonnard, ſich auf einer Raſenbank niederlaſſend.