Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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blonde zu nehmen, indem er mit außerordentlichem

Nachdruck ſagt:„Weil Sie es durchaus haben wol⸗

len, ſo will ich eine Perücke aufſetzen; aber das wird

mich älter machen, denn in meinen eigenen Haaren bin ich viel jünger.“

„Gut! Wo iſt denn Fräulein Bibi, um unſere Scene zu probiren?“

Fräulein Bibi tritt Waffeln eſſend auf die Bühne.

Sie ſagt ihre Rolle mit vollem Munde her; da ſie aber ein junges, naſchhaftes Mädchen ſpielt, ſo behauptet ſie, dies ſei im Geiſte ihrer Rolle.

Der Verfaſſer hält ſie mitten in einer Rede an und ſagt zu ihr:„Das gehört nicht mehr dazu, ich habe es geſtrichen.“

„Wie, Sie haben mir geſtrichen: ‚Ich will kei⸗ nen Liebhaber, ich will lieber Spinat!““

„Ja, das wäre gefährlich.“

„Wie, gefährlich? Sie werden gar noch behaup⸗ ten, es ſei leichtſinnig, wenn man ſage:„Ich will keinen Liebhaber, ich will lieber Spinat!’ Was ſehen Sie denn Gefährliches darin?“

„Es war zu riskirt.“

„Das heißt, es war das hübſcheſte Wort meiner Rolle.“ 8 Und Fräulein Bibi ſagt halblaut zu einer ihrer Freundinnen:„Er mag es ſtreichen, ſo lange er will, gewiß bleibt, daß ich es doch ſage! Ah, ah, ſieh' 8 den da mit ſeinem Anzuge; er will immer Effekt machen, der!“ Der Regiſſeur ſchreit, mit dem Fuße ſtampfend: