Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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„O, ich verſichere Sie, daß es ſo einen beſſern Eindruck machen wird.“

„Ich glaube nicht; übrigens will ich ſie herſagen, wie Sie verlangen, allein der Ausgang wird dann verfehlt ſein.“

„Nein, o, Sie werden ſehen!“

Der Liebhaber fängt wieder an und wiederholt die Stelle gerade ebenſo wie vor der Bemerkung des Verfaſſers; dieſer ſieht nun ein, daß es eben ſo gut ſein wird, wenn er nichts mehr ſagt.

Ein Herr von etwa fünfzig Jahren, der die jun⸗ gen komiſchen Rollen ſpielt, kommt mit einer apri⸗ koſenfarbenen Weſte und einem Hütchen ohne Rand herein: es iſt die Hälfte ſeines Komödienanzugs, die er am Leibe hat, und er will die Meinung des Verfaſſers hören.

„Wie finden Sie mich?“

„Sie werden ſehr drollig ſein.“

„Nicht wahr, die Weſte ſteht gut? es iſt meine eigene Erfindung, ebenſo das Hütchen.“

„Welche Perücke ſetzen Sie dazu auf?“

„Welche Perücke? Beſtehen Sie darauf, daß ich eine Perücke aufſetze?“

„Ich meine faſt, es ſei unumgänglich nöthig; be⸗ denken Sie doch, daß Sie einen jungen Verlobten

machen.“

Der Verfaſſer ſetzt zwar nicht bei:„Und daß Sie graue Haare haben!“ aber er beharrt auf der Pe⸗ rücke, und der Komiker entſchließt ſich endlich, eine

Paul de Kock. XLV. 3