Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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„Ein Windhund,“ ruft der Schauſpieler aus dem Hintergrunde des Theaters.

„So iſt es unmöglich, Probe zu halten,“ ruft der Regiſſeur, der mit der in Scene Setzung beauf⸗ tragt iſt.„Wir verlieren unſere Zeit und doch ſoll das Stück nächſten Samſtag aufgeführt werden; der⸗ Direktor hat es erſt geſtern wieder geſagt.“

„Am Samſtag?“ ruft die Schauſpielerin.„Ach, Sie denken nicht daran, das iſt unmöglich! Weiß man das?“

„So viel iſt ausgemacht, daß wenn Sie ſich immer mit dem Hündchen ſtatt mit Ihrer Rolle be⸗ ſchäftigen, Sie ſie nicht lernen können.“

„Ach, mein Gott, weil man einmal zufällig lacht, wollen Sie Händel anfangen!... Lacht nicht Jeder⸗ mann bei der Probe? Hindert das vielleicht, ſeine Rolle zu lernen?... Und wie hübſch die meinige iſt; Sie dürfen nicht glauben, daß ich oft ſolche Rollen wie dieſe annehme.“

Hier huſtet der Verfaſſer oder thut, wie wenn er nießen müßte.

Der edle Vater ruft aus:„Laßt einmal ſehen... wie! Ich fange an, und wenn es ſo fortgeht, ſo ſind wir um vier Uhr noch nicht fertig, und dann hat man keine Zeit mehr zum Mittageſſen; glauben Sie vielleicht, daß das angenehm iſt? Wie weiter: „O meine Tochter, dein Glück allein will ich ja nur.“

„Zum Kukuk! macht einmal weiter!“ Die Probe iſt im Gange, als der Direktor an⸗