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Logenvierecken erhält, welche es wieder von den Corridoren empfangen, die größentheils ſehr finſter ſind. Ihr könnt euch nun denken, wie helle es ſein mag.
Deßhalb ſeid ihr auch, wenn ihr vom Freien hereinkommt und den Fuß in ein Theater ſetzet, einige Minuten lang wie ein Blinder, der ſeinen Stock verloren hat: ihr geht nur mit Vorſicht vor⸗ wärts und dennoch ſtoßt ihr manchmal gegen eine Couliſſe oder ſonſt einen Gegenſtand.
Aber allmälig hat man ſich daran gewöhnt und nach einiger Zeit ſieht man faſt eben ſo gut wie auf einer Straße, wo noch keine Lampe brennt.
Schauſpieler, Schauſpielerinnen, Schriftſteller ge⸗ hen auf der Bühne ſpazieren und plaudern, bis die Probe angeht, und manchmal ſelbſt während ſie ſtattfindet, obgleich der Regiſſeur ihnen oft zuruft: „Meine Herren und Damen, entfernen Sie ſich doch, bleiben Sie nicht länger, das iſt nicht zum Aushal⸗ ten; man hat ſie ſchon hundert Mal gebeten, nicht während der Proben auf dem Theater zu bleiben, es genirt, zerſtreut! Iſt ja doch ein Foyer da; gehen Sie dorthin, wenn Sie plaudern wollen.“
Die Schwätzer zerſtreuen ſich einen Augenblick, aber bald kommen ſie wieder, nähern ſich, plaudern abermals, leiſe zwar, aber faſt immer munter, denn jeden Augenblick hört man den Ausbruch eines La⸗ chens. Der Regiſſeur ſtampft mit dem Fuße auf den Boden, daß man ſchweigen ſoll, und eine der Damen ruft ihm nun ſtracks zu:„Wir können nicht


