Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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bewegt; man könnte meinen, er wolle auf die Bühne ſpringen. Er lacht und ſchwatzt mit ſich ſelbſt; dann blickt er manchmal um ſich, wie wenn er Geſichter ſuchen wollte, die ſeinen Enthuſiasmus theilen, wen⸗ det ſich an Jedermann und ruft aus:Wie gut ge⸗ ſpielt!... Wie ſie das geſagt hat! Sie iſt herrlich... hinreißend... die beſte Schauſpielerin von Paris!

Wenn er dann nur wenige Leute trifft, die ſeine Meinung theilen, ſo bemüht er ſich, ſeine Bewun⸗ derung zu concentriren, und ſo lange die Schauſpie⸗ lerin auf der Bühne iſt, verliert er ſie nicht aus dem Auge.

Aber kaum iſt ſie hinter der Couliſſe verſchwunden, ſo wendet er ſich auf's Neue an ſeinen Nachbar und ſagt:Man hat ihr Engagement auf drei Jahre verlängert, ſie wäre ſonſt nach Bordeaux gegan⸗ gen.

Der Nachbar zuckt mit den Achſeln und begnügt

ſich, zwiſchen den Zähnen zu murmeln:Was will

ich davon? Mag ſie immerhin nach Bordeaux gehen, das ſicht mich nicht an.

Etwas entfernter noch bemerken wir einen Herrn in mittleren Jahren, der mit wahrhaft lächerlicher

Prätenſion gekleidet iſt: er hat einen Rieſen⸗Camee

an ſeiner Halsbinde ſtecken, eine merkwürdige Pe⸗ rücke auf dem Kopfe, zeiſiggrüne Handſchuhe an und ein Geſicht, welches vollkommen zu denſelben paßt. Er gibt ſich Mühe, immer gegen das Orcheſter zu ſitzen; in jedem Zwiſchenakte lehnt er ſich auf die Brüſtung, dreht der Bühne den Rücken zu, belorgnet⸗