Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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tirt alle Damen, winkt ihnen mit den Augen, erlaubt ſich ſogar zuweilen ein übereinſtimmendes Lächeln, und während dieſen für die Zuſchauer ſehr unterhaltenden Vorgängen macht er ganz laut ſeine Bemerkungen: Jene Braune dort unten wäre gar nicht übel, wenn ſie Zähne hätte, aber Schade, daß ihr dieſe fehlen. Lachen Sie nicht, Madame, ich bitte Sie, damit man nicht ſieht, daß Sie keine Zähne haben.

Ach! jene kleine Blondine auf der Galerie dort läßt ihre Schultern recht ſehen; ſie meint wohl, ſie ſeien ſchön! Man könnte einen oſteologiſchen Curfus darüber leſen. Ich ziehe etwas Anderes vor.

Wie, ſehen wir einmal in jene Loge. Eine kleine Haube, die ziemlich pikant iſt.. aber nur die Haube; was den Kopf anbelangt, der darin ſteckt... hml... ſo glaube ich, hat er geſcheidt daran gethan, daß er ſich in den Schatten ſetzt!

Und dieſer Herr, der dem Anſchein nach ſo ſtreng iſt, hat die Taſche voll kleiner Liebesbriefe, einer Art von Circular, das er beim Hinausgehen aus dem Schauſpiel allen den Frauen, die er eben eritiſirte, zuſteckt, in der Hoffnung, daß bei der Menge wenig⸗ ſtens eine ſeiner Erklärungen eine Antwort erhalten werde.

Nun, in dieſer Abſicht geht unſer Herr in's Schau⸗ ſpiel. Er will durchaus ein Mann ſein, der Glück macht; er glaubt, ſeine Mittel erlauben es ihm.

Aber da kommt eine neue Perſon in's Parterre: es iſt ein Vierziger, der älter ausſieht als er iſt, was er ſeinem Schafsgeſicht, das von zwei großen,