neuen Bekannten, welche ſich ſo ſehr an ihn gewöhnt haben, daß ſie ſich beunruhigen, wenn er um ſieben Uhr Abends nichk ſchon da war.
Die Geſellſchaft dieſer Damen iſt faſt immer die⸗
ſelbe und beſteht nur in der jungen Nähterin und dem Tiſchler; wenn der Letztere nach ſeinem Ein⸗ tritt gegrüßt und ſich nach der Geſundheit eines Je⸗ den erkundigt hat, öffnet er den Mund nicht mehr, bis er gute Nacht wünſcht. Girardiéère ſagt zu ſich:„Wenn Herr Trubert Frau Gerbois beſucht, um Jungfer Auguſtine zu ſehen, ſo iſt er gewiß kein gefährlicher Nebenbuhler. Er ſieht dumm aus und kommt mir ſonſt auch durchaus nicht verliebt vor.
Girardiere hatte bereits einige zweideutige Worte über ſeine Heirathsabſichten entwiſchen laſſen; er hatte es von Weitem merken laſſen, daß er eine Frau ſuche und auf kein Vermögen ſehe. Die Tante hatte ihm zärtlich zugelächelt, die Nichte ſah ihn von der Seite an, einen tiefen Seufzer ausſtoßend.
Girardisre entfernte ſich, immer die Hände rei⸗
bend, und ſagte zu ſich:„Das geht ſehr gut... Ich
gefalle, man gibt es mir hinlänglich zu verſtehen... endlich habe ich eine Frau gefunden! Gott Lob und Dank! Ich werde nun beſtimmt heirathen.“
Aber an einem Abend hört Girardière, während er mit der alten Tante plaudert, was hinter ihm Auguſtine und ihre Freundin zu einander ſagten. Ob⸗ wohl die jungen Mädchen leiſe ſprachen, vernahm
Girardiere doch folgende Worte ſehr gut:
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