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Zuhören. Er iſt von mittlerem Alter, heißt Hert Trubert, und iſt, wie Girardière bald erfährt, der Tiſchler, welcher in der Gegend wohnt und von dem er ſchon gehört hat.
Die Jungfer iſt jung, hübſch, ſieht ſehr aufge⸗ weckt aus: es iſt eine Nähterin und Freundin der Fräulein Auguſtine.
Girardière wird auf's Beſte empfangen, ſeine Ankunft ſcheint eben ſo ſehr die Nichte als die Tante zu erfreuen, und da die Gewißheit, daß man ange⸗ nehm iſt, muthig und kühn macht, fängt Girardieére zu plaudern und zu erzählen an, kurz, er führt das Wort, denn die Damen ſcheinen ihn mit Bewunde⸗ rung anzuhören, und der Tiſchler iſt zu ſchüchtern, als daß er ihn zu unterbrechen oder ihm ſogar nur zu antworten ſich erlaubt.
Der Abend geht ſchnell vorüber. Er kommt Gi⸗ rardiere ſehr kurz vor; man iſt immer gerne in ei⸗ nem Hauſe, wo man wie ein Orakel angehört wird. Unſer Hageſtolz entfernt ſich, über die Wirkung, welche er hervorgebracht hat, äußerſt entzückt. Der Tiſchler geht mit ihm fort und verläßt ihn unter⸗ wegs, indem er ſehr ehrfurchtsvoll zu ihm ſagt:„Ich
habe die Ehre, Ihnen gute Nacht zu wünſchen.“ Das
war die längſte Phraſe, welche er während des ganzen Abends geſprochen hatte und bei der er noch drei Mal abſetzte.
Am nächſten Abend beſucht Girardière abermals
Frau Gerbois, ebenſo an dem darauf folgenden Tag.
Vierzehn Tage lang beſuchte er alle Abende ſeine


