zu hören: er lauſcht, es hört auf; er denkt, er könne ſich getäuſcht haben, und geht die Treppe hinunter, indem er ſich die Hände reibt und zu ſich ſagt:„Das geht gut... das ſind rechtſchaffene Leute! darauf ſehe ich vor Allem. Denn wenn ich ein armes Mäd⸗ chen heirathe, ſo will ich wenigſtens ihrer Tugend verſichert ſein!... O! dießmal glaube ich, habe ich das rechte Frauenzimmer gefunden. Ich habe Mühe gehabt... doch iſt es mir am Ende gelungen!“
Girardière kommt freudetrunken nach Haus, um⸗ armt ſeine alte Mutter und ſagt zu ihr:„Freuen Sie ſich: bald wird Ihnen eine Schwiegertochter Ge⸗ ſellſchaft leiſten!... ſie wird Ihnen die Pantoffeln vorziehen, das Feuer anblaſen... kurz, ſie wird für Sie äußerſt beſorgt ſein.“
„Wirklich, mein Söhnchen?“ erwiederte das gute Mütterchen, welches bereits kindiſch war;„aber Du biſt, wie es mir ſcheint, zum Heirathen noch zu jung.“. Girardiere hält es nicht für nöthig, ſeiner Mutter zu antworten, ſondern ſtellt ſich vor einen Spie⸗ gel, und ärgert ſich ob ſeiner weißen Haare faſt zu Tode...— 3
Am folgenden Tage nach dem Mittageſſen un⸗ terläßt es Theophilus nicht, ſich zu Frau Gerbois zu begeben. Ein junges Frauenzimmer und ein Herr ſitzen neben Fräulein Auguſtine.
Der Herr ſieht wie ein Gänſerich gus. Er ver⸗ längert die Naſe und verzieht den Mund, wenn er ſprechen will, allein er begnügt ſich faſt immer mit
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