Teil eines Werkes 
1. Theil (1845)
Entstehung
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Feuerverſicherungsſchrift bei ſich. Allein die Frau ſcheint in ſeine Angaben durchaus keinen Zweifel zu ſetzen und theilt ſelbſt ihrem neuen Bekannten Näheres über ihre Familie und ihr Vermögen mit. Die Tante beſitzt bloß eintauſendvierhundert Franken Einkünfte, womit ſie mit ihrer Nichte leben muß, bis dieſe letz⸗ tere ſo viel Geſchicklichkeit beſitzt, daß ſie ihr Brod⸗ verdienen kann.

Oder bis ſie ſich verheirathet, fügt Girardiére lächelnd hinzu.

O! heirathet man auch junge Mädchen ohne Vermögen? Das wäre ein glücklicher Zufall, wenn meine Nichte einem rechtſchaffenen Manne begegnen würde, der ihr Glück begründen wollte.

Girardieère wagt nicht, ſich zu erklären, aus Furcht, er ginge zu weit, und murmelt bloß:Es wird ſich einer zeigen, zweifeln Sie gar nicht daran.

Fräulein Auguſtine kommtt ſie lächelt liebens⸗ würdig gegen Girardiére, der darüber ganz ent⸗ zückt wird. Er ſchwatzt lange mit dieſen Damen; endlich entfernt er ſich, weil er beim erſten Beſuch nicht unbeſcheiden ſein will, jedoch bittet er Frau Gerbois um die Erlaubniß, manchmal den Abend bei ihnen zubringen zu dürfen. Die alte Tante ver⸗ ſichert ihn, daß ſie und ihre Nichte über ſeinen Beſuch immer erfreut ſein werden.

Girardieére entfernt ſich äußerſt vergnügt. Im Hausgang hält er vor der Thüre der Nichte und ſingt:Hier athmet Roſa! r

Darauf glaubt er ein Geräuſch in jenem Zimmer