Teil eines Werkes 
1. Theil (1845)
Entstehung
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Miethe nicht beſitzt. Bemühen Sie ſich doch, einzu⸗ treten.

Girardiere folgt der alten Frau, welche ihn ſehr gut empfangt und in ihre Wohnung, beſtehend in einem ziemlich ſchönen Zimmer und einer kleinen Küche, einführt.

Da ſehen Sie mein ganzes Gelaß; meine Nichte hat auch noch ein Zimmer, worin ſie ſich aber ſelten aufhält, weil ſie faſt immer mir Geſellſchaft leiſtet.

Wir ſind nicht reich und wollen keine Schulden machen,

müſſen daher vorſichtig zu Werke gehen. Uebrigens kommen keine Beſuche zu uns, höchſtens einige Freun⸗ dinnen meiner Nichte, die das Nähen lernen, und ein Kunſttiſchler, der in dieſer Straße anſäßig iſt und ſich manchmal Abends bei uns einfindet; dieß iſt unſere ganze Geſellſchaft, die äußerſt klein iſt.

Girardioère ſchaut überall nach Fräulein Auguſtine um, bemerkt ſie aber nirgends.

Meine Nichte iſt ausgegangen, ſagt Frau Ger⸗ bois,um bei einer Dame, welche ſie ſehr liebt, eine neue Kleidermode zu lernen; ſie wird ſich aber nicht lange aufhalten.

Ich glaubte, ſie wäre in ihrem Zimmer, ent⸗ gegnet Girardieère.

Nein, ſie iſt ausgegangen.

Girardiere unterhält ſich unterdeſſen mit der Tante.

Zudem kommt ihm dieſe Gelegenheit ſehr geſchickt, von ſich und von ſeinem Vermögen zu reden. Aus Furcht, für einen Lügner gehalten zu werden, trägt eer immer ſeine Quittungen für Hauszins und ſeine