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gehen, betrachtet aber vorher mit großer Aufmerk⸗ ſamkeit das Haus, wo Fräulein Auguſtine wohnt, um es wieder gut zu erkennen, wenn er bei hellem Tag dahin zurückkehren wird.
Drittes Kapitel. Herr Fractin.
Girardieére hat die ganze Nacht von Fräulein Auguſtine geträumt. Ihr Bild kommt ihm nicht aus dem Sinne.
Am folgenden Tag wird er in der Vorſtadt Saint⸗ Jacques ſpazieren gehen. Er wird zwar nicht wagen, bei Frau Gerbois ſeine Aufwartung zu machen, eine ſo große Aufdringlichkeit könnte lächerlich ſcheinen, allein er wird das Haus, welches die hübſche Näh⸗ terin in ſich ſchließt, betrachten, er wird die Luft, welche ſie einathmet, auch einathmen! Die Liebenden halten, wie Sie wiſſen, ſehr viel auf ſo Etwas.
Das Haus, wo dieſe Damen wohnen, iſt weder ſchön, noch neu, der Eingang lang und etwas dun⸗
kel, auch mangelt es an einem Portier, was für
Jemand, der gerne Erkundigungen einziehen möchte,
ſehr widerlich iſt. Nachdem Girardiére in dem untern
Hausöhrn rige Zeit auf und ab gegangen iſt, geht er bis an die Treppe, deren Geländer, von maſſiven, plump ge ſcmbien Holzſäͤulen, den modernen Bau⸗


