Teil eines Werkes 
1. Theil (1845)
Entstehung
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die Tante ſchien ſehr geſchmeichelt, mit einem ſo rechtſchaffenen Mann und Rentier Bekanntſchaft ge⸗ macht zu haben. 5

Das Schauſpiel iſt zu Ende. Girardiére will nicht geſtatten, daß die Damen allein nach Hauſe zurück⸗ gehen. Sie wohnen am Ende der Vorſtadt Saint⸗ Jacques, der Weg dahin iſt ziemlich weit: er bietet einen Fiaker an, die Tante ſchlägt ihn aus; hierauf trägt er einen Omnibus an, den ſie annimmt.

Girardiere ſteigt mit den Damen ein, unerachtet er in der Paradiesſtraße, welche nicht in der Nähe der Vorſtadt Saint⸗Jacques iſt, wohnt; allein die Liebe, welche die Herzen einander nähert, den Rang ausgleicht und über die Vorurtheile ſiegt, hebt die Entfernung zwiſchen der Paradiesſtraße und der Vor⸗ ſtadt Saint⸗Jacques auf. Girardiere ſetzt ſich in dem Wagen neben Fräulein Auguſtine, welche auf dem ganzen Weg keinen Laut von ſich gibt, da ſie von dem Eindrucke, welchen das Schaufpiel auf ſie ge⸗ macht hat, noch ganz ergriffen und dieſer Eindruck noch ein Glück für ſie iſt.

Die Damen ſteigen, in der Nähe ihrer Wohnung angekommen, aus. Girardière ſteigt ebenfalls aus: er bietet ſeinen Arm an, er wird angenommen. Man geht wenigſtens noch zehn Minuten weit, weil der Wagen nicht gerade vor das Haus dieſer Damen hinfuhr, aber Girardiére bedauert es nicht: er hält unter ſeinem Arm den Auguſtinens; da das Pflaſter etwas ſchlüpferig iſt, ſtützt ſich die junge Perſon mit einer Hingebung, die ihren Cavalier entzückt, auf ihn.