Teil eines Werkes 
1. Theil (1845)
Entstehung
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während ſie eine Fricaſſee von Kalbfleiſch und Ler⸗ chen, hatte Girardiere Zeit genug, ſich zu ver⸗ lieben.

Fräulein Auguſtine iſt jung, hübſch; ſie ſieht zwar etwas einfältig und ungeſchickt aus, allein in den Augen eines Hageſtolzen ſind ſolche Fehler gute Ei⸗ genſchaften. Er ſagt zu ſich:Dieſes junge Mädchen

kommt mit ihrer Tante vom Lande in der Abſicht, ſich zu etabliren; ich weiß nicht in welcher Art, gleich⸗ viel. Sie hat den eiteln Geſchmack und die gefall⸗ ſüchtigen Manieren der Pariſer Damen noch nicht angenommen. Wenn ſie jetzt einen vernünftigen, geordneten Mann nehmen würde, z. B. mich, ſo würde ihr Gemahl ohne Zweifel eine gute Haushäl⸗ terin aus ihr machen... ich muß mich näher an dieſe Damen anzuſchließen ſuchen; überhaupt, welche Gefahr laufe ich?.. erhalte ich einen Korb, ſo iſt's einer weiter... das iſt Alles... wenn ich aber ſiege ... dieſes Fräulein ſieht mich ſo liebenswürdig an, es kommt mir vor, als ob es mir gelingen könnte.

Kellner! Kellner! einen Eierauflauf! ſchreit der Familienvater mit ſo lauter Stimme, daß man es im ganzen Saal hören konnte.

Bei dieſen Worten hüpfte der Knabe, vor Freude außer ſich, auf dem runden Lederkiſſen, das man wieder aufgehoben und auf ſeinen Seſſel gelegt hatte, in die Höhe. Seine Mutter, die neue Unfälle

befürchtete, hält ihn raſch auf ſeinem Seſſel zurück und der Papa ſagt zu ihm:Wenn Du Dich nicht ruhig verhältſt, unartiges Kind, ſo bekommſt Du