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iſt, in dem Speiſeſaal eines Gaſtwirths den Deſpo⸗ ten zu ſpielen.
Die zwei Damen verbeugen ſich vor ihrem Ge⸗ genüber, um ihm für ſeine Gefälligkeit zu danken, und beſtellen ſofort beim Kellner ihr Mittageſſen.
Girardièére durchmuſtert ſeine Nachbarinnen: an ihrem Benehmen, an ihrer Sprache, an ihrer Hal⸗ tung ſieht man, daß es ehrbare Frauenzimmer ſind, unerachtet man ſagt, daß man ſich in Paris leicht täuſcht und grobe Irrthümer begeht; wenn aber ein unterhaltenes Frauenzimmer auch durch ihre Toilette täuſchen kann, ſo erkennt man ſie immer, wenn man ſie reden hört.
Die junge Perſon iſt artig; ihr friſches, beſchei⸗ denes Ausſehen macht ſie ſehr reizend. Je mehr Girardiéère ſie muſtert, deſto weiter zieht er ſeine Teller und ſein Brod an ſich, ſo daß die alte Frau zu ihm ſagt:„Sie ſind zu gütig... beſchränken Sie ſich unſertwegen nicht ſo ſehr... Wir haben Platz genug! O, geniren Sie ſich doch nicht!“
„O, meine Damen, das macht mir Vergnügen .. ich bin zu glücklich... rücken Sie doch Ihren Löffel vor... Sie haben kein Brod... Kellner, Brod für dieſe Damen!“ 1
„In der That, wir ſind ſehr glücklich, ich und meine Nichte, daß wir uns in der Nähe eines ſo artigen Herrn befinden... Wir ſind nicht gewohnt, im Gaſthofe zu ſpeiſen, heute machen wir eine kleine Ausnahme. Anfangs befürchtete ich, es ſei unſchick⸗ lich, daß zwei Frauenzimmer ſich zu einem Gaſtwirth


