Teil eines Werkes 
1. Theil (1845)
Entstehung
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Tochter, die Tochter ihren Bruder, und dieſer be⸗ trachtet ſein rundes Lederkiſſen, an das er ſich nicht gewöhnen kann.

Der Familienvater wiederholt ſeine Frage, ſeine Frau ſtößt ihn unter dem Tiſche mit dem Knie, ſchüt⸗ telt den Kopf und erwiedert:„Ich will durchaus keine Auſtern? Willſt Du welche?“

„Durchaus nicht, ich verſichere Dich.“ b

Die Frau ſetzt leiſe hinzu:„Die Auſtern ſind zu theuer, es ſind Citronen dabei! Außerdem gewinnt man nichts damit, ſie vermehren nur den Appetit.“

„Kellner!... hieher, Kellner!“

„Was befehlen Sie?“

„Wir eſſen keine Auſtern.“

Dem Kellner läuft die Galle über; er geht fort, zuckt die Achſeln. Der Herr und die Frau durchgehen abermals die Karte. Die Kinder, in der Meinung, man habe ſie bloß hieher geführt, um die Salzbüchſe und die Waſſerflaſchen anzuſchauen, werfen zu ihrem Vergnügen und zum Beirvernre den Pfeffer auf dem Tiſch herum.

Der Nachbar Girardière's hat ſeine Cotelette hin⸗ untergeſchluckt; Girardière wagt nicht, ihn anzu⸗ ſchauen, aus Furcht, jenen ungeheuern Mund wahr⸗ zunehmen, deſſen Oeffnung ſo groß als ein deutſches Kamin iſt und der Alles zu verſchlingen droht.

Ein junger Mann, der ſo eben ſeine Zeche be⸗ zahlt hat, ſteht auf, bleibt im Vorbeigehen vor Gi⸗ rardiére ſtehen und reicht ihm die Hand mit den Worten:„Ah! guten Tag, mein lieber Freund!...

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