Teil eines Werkes 
1. Theil (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

27 was denken Sie denn? Kann man ohne Salzvuchſe ſpeiſen?“

Der Kellner nimmt eine von dem benachbarten Tiſche und ſtellt ſie der ehrwürdigen Familie hin mit den Worten:„Haben Sie ſich entſchloſſen, was Sie ſpeiſen wollen?“

„Meine Liebe, haſt Du Dich über das Mittag⸗ eſſen entſchieden?“ fragt der Herr ſeine Frau, welche die Karte auswendig zu lernen ſcheint.

„Ich ſuche immer.. ich weiß nicht... Ei, ich bitte Dich, mein Lieber, befiehl nach Deinem Geſchmack!“

„Nein, meine Theuerſte, wähle nach dem Dei⸗ nigen, mir iſt Alles recht.“

„Eierauflauf, Papa,“ ſagt der Knabe, auf ſei⸗ nem runden Lederkiſſen ſich herumbewegend.

„Ja, Kind, wir laſſen dieß kommen, wenn Du artig biſt, aber können das Mittageſſen nicht damit anfangen... Nun, Frau, was wünſcheſt Du?“

Die Frau gibt die Karte ihrem Manne mit den Worten zurück:„Ach, meiner Treu, es ſteht ſo viel darauf, daß ich ganz irre werde!l ich kenne mich nicht mehr aus!“

„Wir ſollten doch eine Suppe wählen.“

„Willſt Du eine Suppe? Wir eſſen alle Tage zu Haus eine Suppe.“

„Ich will gerade keine!... Kellner, Kellner!“ Der Kellner kommt ganz athemlos.

„Kellner, wir eſſen keine Suppe.“

„Wünſchen Sie dann Auſtern?“

Der Herr ſieht ſeine Frau an, die Fran ihre