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ſie ſitzt zu nieder. Der Familienvater ruft dem Kellner zu:„Ein Polſter, ein Schemelchen, oder irgend et⸗ was unter die Füße meiner Tochter.“ 3
Der Kellner entfernt ſich, und kommt kurze Zeit nachher mit einem großen Bündel, den man auf den Seſſel des Mädchens legt, zurück. In der Meinung, fertig zu ſein, fragt er, ob man Auſtern wünſche.
„Nun ſollten wir etwas haben, um es unter mei⸗ nen Sohn zu legen. Er ſtößt, wie Sie ſehen, mit der Naſe auf den Tiſch... ſo könnte er unmöglich mit einer Gabel eſſen...“ 8
„Nein, Papa,“ ſagt der kleine Knabe,„o! ich werde ſchon eſſen... ich bin groß genug.“ 8
„Ich ſage Dir, Kind, der Tiſch iſt für Dich zu hoch. Sei nicht widerwärtig, ſonſt bekommſt Du keinen Eierauflauf.“
Der Kellner holt ein rundes Lederkiſſen, wie es die Beamten in den Schreibſtuben haben, und ſagt: „Ich konnte nichts Anderes finden.“
„Das iſt ganz recht... mehr braucht's nicht.“
Man legt das Lederkiſſen auf den Seſſel des Kna⸗ ben, er will ſich aber nicht darauf ſetzen und ſchreit: „Nun! warum gibt man mir denn dieſes durchlö⸗ cherte Ding da? Ich will's nicht... das iſt garſtig.“
„Schweig, Kind! Ich ſag' Dir noch einmal, ſei artig, oder Du bekommſt keinen Eierauflauf.“
Dieſe Drohung thut immer ihre Wirkung; der Knabe ſetzt ſich auf das runde Lederkiſſen, macht aber ein böſes Geſicht dazu und bewegt ſich auf ſeinem Seſſel immer hin und her. 3


