Teil eines Werkes 
1. Theil (1845)
Entstehung
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Girardière nimmt eine Speiſekarte und ſieht ſie oberflächlich an. Er hat keinen Appetit, und doch möchte er ſich durch ein gutes Mittageſſen gütlich thun.

Der Kellner bleibt vor Girardieére ſtehen.„Was befehlen der Herr?“

„Hm! hml ich weiß nicht... wir wollen ſehen!“

„Kellner! meine Cotelette!“ ſagte der dicke Herr, ohne die Augen von dem Teller, worauf noch die Reſte eines Rebhuhns lagen, abzuwenden.

Eine Familie tritt herein und ſetzt ſich an einen Tiſch zur Seite Girardiére's. Es iſt ein ächter Bür⸗ gersmann aus der Straße Saint⸗Denis, mit ſeiner Frau, die einen Hut mit Blumen trägt, dergleichen man keinen als Aushängeſchild brauchen würde; fer⸗ ner ein kleines Mädchen von zehn Jahren, ganz wie ihre Frau Mutter gekleidet, was ihr das Ausſehen einer Buckeligen gab; endlich ein achtjähriger Knabe, der auch ſchon einen runden Hut mit breitem Rande trug. Kaum finden alle dieſe Platz. Vor Allem will der Familienvater ſeinen Rock ausziehen, welchen er über dem Fracke trägt: er ſucht überall einen Platz, um ihn aufzuhängen, aber vergeblich; alle Wandſchrau⸗ ben waren mit Hüten behängt, auch gab es keine leeren Seſſel, weßhalb er ſeinen Ueberrock wieder anzieht.

Die Frau möchte gerne ihren Hut ablegen und ſucht ein Plätzchen, wo ihr Kopfputz nichts zu fürch⸗ ten hätte, aber am Ende macht ſie es wie ihr Mann und behält den Hut auf.

Das kleine Mädchen hat ſich zuerſt geſetzt, aber