Teil eines Werkes 
1. Theil (1845)
Entstehung
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— S

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Wenn er neben ſeiner alten Mutter ſaß und tiefe Seufzer ausſtieß⸗ ſagte ſie zu ihm:„Mein Söhnchen, glaube mir... eile nicht mit dem Heirathen! Du haſt wohl noch Zeit... mit Deinem äußern Anſtand und Deinen Vorzügen findeſt Du ſo viel Partieen, als Du nur willſt. Denke an das Sprichwort: Eile mit Weile!“

Das Geſpräch der guten Frau machte den armen Theophilus ungeduldig, und als einmal die Mama länger als gewöhnlich von dem phyſiſchen Zuſtande und den Vorzügen ihres Sohnes fortplauderte, nahm er ſeinen Hut und begab ſich, anſtatt bei ihr zu Mittag zu ſpeiſen, zu einem Gaſtwirthe. Nun kommen wir auf den Zeitpunkt zurück, wo wir am Anfang dieſer Erzählung ſtanden. 4

Da Sie die früheren Verhältniſſe Girardiere's

hinlänglich kennen, ſo wollen Sie ſich gefälligſt zu

ihm in das Haus des Speiſewirths zurückverſetzen.

Girardière ſitzt an einem Tiſche, wo bereits ein ziemlich bejahrter Herr ſich befand. In dem Speiſe⸗ ſaale eines Gaſtwirths begnügt man ſich zu zwei⸗

manchmal zu vier an einem Tiſche.

Der Nachbar Girardière's iſt ſo beleibt, daß er allein ſeine ganze Tiſchſeite einnimmt. Dieſer Herr, einzig dem Vergnügen, ſich zu mäſten, lebend, öffnet, ſo oft er ſich mit der Gabel nähert, den Mund un⸗ geheuer(das Bild eines in Thätigkeit geſetzten Viel⸗ fraßes), und bekümmert ſich durchaus nichts um das,

wmas um ihn her vorgeht; er ſpeist zu Mittag, und man

ſieht deutlich⸗ daß dieß ſein wichtigſtes Tagsgeſchäft iſt.