Teil eines Werkes 
1. Theil (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

4

Girardiere ſieht ſeinen Fehler wohl ein; ſeine un⸗

geduldige Bewegung kann ihn theuer zu ſtehen kom⸗

men. Um ſeinen Fehler wieder gut zu machen, ruft er aus:Ach! es thut mir unendlich leid... ich habe einen Krampf bekommen... dieſes hübſche Hündchen .. ich habe es geängſtigt... o armes Thierchen! es war nicht meine Abſicht... er hat einen herr⸗ Aichen Schwanz!

Theophilus will Azor mit der Hand ſtreicheln, allein er fängt zu brummen an, und Frau Grandvil⸗ lain zieht den Seſſel mit den Worten zurück:Laſſen Sie ihn gehen... er liebt Sie nicht, man ſieht dieß wohl... Nähern Sie ſich nicht... machen Sie ihn nicht brummen...

Girardiere entfernt ſich unterthänigſt, nähert ſich wieder dem Herrn vom Hauſe und ſagt zu ihm: Sie haben meine Frage in Bezug auf Ihre aller⸗ liebſte Tochter nicht beantwortet. Was ſoll ich daraus ſchließen? 3

Mein Lieber, ich denke darüber nach... Sie ſind für unſer Kind etwas zu alt.

Um ſo vernünftiger werde ich ſein, und um ſo mehr wird mir daran liegen, ihr zu gefallen.

Sie beſitzen kein großes Vermögen.

Mit ihrem Heirathsgut werden wir ein hinrei⸗ chendes Auskommen haben. Ich bin nicht ehrgeizig. Sie gefallen ihr vielleicht nicht.. 1

Ich hoffe das Gegentheil.

Nun, wir wollen ſehen... Ich für meine Per⸗ ſon habe nichts dagegen... Ich kenne Ihre Familie

4