Teil eines Werkes 
1. Theil (1845)
Entstehung
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Girardieére, erſtaunt, hält einen Augenblick inne, faßt ſich aber bald wieder und fährt fort:So viele

*

Neize konnte ich nicht ohne Rührung anſehen, ohne

jene reine und ehrbare Liebesflamme zu empfinden, die einem Manne, der Familienvater werden will, ge⸗ ziemt. Mit einem Wort, Herr Grandvillain, ich bitte Sie um die Hand der Fräulein Helene, Ihrer Tochter.

Herr Grandvillain läßt ein brennendes Scheit, vas er gerade mit der Feuerzange hielt, fahren, dreht ſich gegen Theophilus um und ſagt:Sie bitten um die Hand meiner Tochter... und für wen?

Dieſe Frage bewies, daß der alte Herr die an ihn ſo eben gerichteten Worte entweder nicht gut ge⸗ hört oder falſch verſtanden hatte; Girardiére ſindet dieß ſonderbar und ſetzt ſchnell hinzu:Für mich, für mich Theophilus Girardiére ſelbſt. Sie kennen mich ſchon lange, ohne meinen Werth zu ermeſſen... Ich halte es für überflüſſig, bei Ihnen meinen Lob⸗ redner zu machen; allein ich verſichere Sie, daß ich das Glück Ihrer reizenden Tochter machen werde.

Herr Grandvillain kneift ſich in den Mund, die untere Lippe vorwärts ziehend, was ſeiner Phyfiog⸗ nomie für die, welche eine Antwort erwarten, einen nicht gar ſchmeichelhaften Ausdruck gibt. Der alte Herr nimmt mit der Feuerzange das glühende Scheit⸗ das er einen Augenblick weggelegt hatte, wieder und antwortet gedehnt:Ah! Sie wollen unſere Tochter heirathen.. H ah! ahl Hanne, bring' mir ein Scheit Holz.

Die Magd bringt ihrem Herrn das Verlangte.