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Aber jenes Händedrücken, jene Worte, die man ſich in's Ohr ſagt, jene Küſſe, die man ſich in Schlupf⸗ winkeln gibt, jene Halbgeſtändniſſe, die man hinter einem Vorhange erhält; ach! daran denken, davon träumen die jungen Mädchen, dieß ſollte man ver⸗ meiden, ja dieß iſt viel gefährlicher als ein Vaude⸗ ville, ſelbſt ſolche, worin Déjazet ſo gut ſpielt!“ Dieſer Herr ſprach noch, während Girardiére lange ſchon an der Thüre eines Zimmers ſtand: man hatte ihn zum Kloſter⸗Portier verurtheilt; er ſah Jedermann in das Zimmer eintreten, Alle ſich küſſen und er mußte immer ſtehen bleiben; es ver⸗ zögerte ſich unendlich lange und ward für ihn eben ſo wenig ſchmeichelhaft als das Laſterſtühlchen. Endlich wurde eine gutmüthige Frau von der Geſellſchaft, die Mutter eines der jungen Mädchen, über die Lage dieſes Herrn, der an einer Thüre Schildwache ſtand, gerührt, trat mit feſtem Schritte ohne Umſtände in das Zimmer, und kam darauf halbwegs wieder zurück mit den Worten:„Ich rufe den Portier!“ Guirmardidère drehte ſich um und küßte dieſe Dame mit Inbrunſt, entfernte ſich hierauf aus dem Kreiſe dieſer jungen Leute und kehrte zu einer vernünftige⸗. ren Geſellſchaft zurück. Er hatte an den unſchuldigen Spielen genug.
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Paul de Kock. XLVI. 3


