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„Wir wollen ein kleines Spiel machen,“ ſagt ein Fräulein, worauf die lebhafte Aſtaſie erwiedert:
„Ach ja, wir wollen etwas ſpielen.“
Mit leiſer Stimme ſetzt ſie hinzu:„Wenn dieſer Herr mit uns ſpielt, ſo wollen wir uns über ihn luſtig machen, ohne daß er es merkt.“
Was die jungen Frauenzimmer vorausgeſehen ha⸗ ben, geſchieht in Wirklichkeit. Girardière denkt bei ſich: Da habe ich nun eine herrliche Gelegenheit, zu plaudern und mit dieſen Fräulein eine nähere Be⸗ kanntſchaft zu machen. Bei unſchuldigen Spielen lacht man, ſcherzt und erlaubt ſich tauſend Kleinig⸗ keiten, die den Charakter entſchleiern. Endlich ruft Theophilus laut aus:„Wenn Sie es gütigſt erlau⸗ ben, werde ich auch mitſpielen. Ich verſtehe mich ſehr gut auf: die Taube fliegt und die verbrannte Hand, auch kenne ich ſehr artige Strafen.“
„Gut! Kommen Sie nur zu unſerem Spiel; wir freuen uns ſchon darauf.“
Die jungen Mädchen vergrößern ihren Kreis, um
. dieſem Herrn, der die unſchuldigen Spiele mitmachen
will, Platz zu machen. Indeſſen iſt Girardière nicht der einzige Herr, der in den kleinen Kreis zugelaſſen wird; es ſind noch mehrere anweſend, die wenigſtens
dazu gehören, denn ſie ſind noch nicht fünfundzwan⸗
zig Jahre alt. Unſer alte Junggeſelle betrachtet ſie und kann ſich nicht verhehlen, daß hinſichtlich des Al⸗ ters der Vortheil bei weitem auf ihrer Seite iſt und daß zwiſchen jenen Herren und den Fräulein mehr Gleichheit ſtattfindet; allein er denkt: Alle dieſe jun⸗


