Teil eines Werkes 
1. Theil (1845)
Entstehung
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* ſehr verliebt iſt.

23 A

* 71 3 nen Geſellſchaft, antwortet, ſich in die Lippend knei⸗ pend:Was wollen Sie, daß wir thun ſollen?

Girardiere ſcheint über dieſe Antwort ſehr ver⸗ wundert, beſinnt ſich ein wenig und fährt fort:O! ich will durchaus nichts! Ich dachte nur, Sie könn⸗ ten Langeweile bekommen, wenn Sie nichts thun.

Wir langweilen uns nie, nicht wahr, meine Damen?

Gewiß! es gibt in einem Salon immer ſo vielerlei zu betrachten, ſo viele Beobachtungen zu machen.

Ahl Sie ſtellen Beobachtungen an, Fräulein!... Beim Henker! dieß iſt aber nicht Jedermann gege⸗ ben, das erfordert einen gewiſſen Takt, eine gewiſſe Tiefe des Verſtandes.

Und das wundert Sie, daß wir Beobachtungen anſtellen können, wir?

Dieß will ich durchaus nicht damit ſagen. Glau⸗ ven Sie mir, daß ich im Gegentyeil geneigt bin, überhaupt zu denken, daß...

Ich glaube, der Herr weiß ſelbſt nicht, was er von uns denkt! ſagt eine kleine Brünette, höhniſch lächelnd.

Die Fräulein ſind voll Geiſt! ruft Girardiere aus, indem er ſich zu einem jungen Herrn, der ne⸗ ben ihm ſteht, wendet..

Der junge Herr entfernt ſich zornig, ohne ihn an⸗

zuhören, da er in ein Fräulein der Geſellſchaft, von dem er fürchtet, Girardiere möchte es gerne heirathen,