Alle fungen Mädchen ſagten: Dieß iſt der Herr, welcher heirathen will.“
„Ich möchte ihn nicht;— ich auch nicht.“
„Er iſt alt, häßlich, ſieht dumm aus!“
Die eine oder die andere ſetzt noch hinzu:„Ah! wenn er aber recht reich wäre?“
„Nein, er iſt nicht ſehr reich!“
„Er hat ſich ſchon erklärt, er verehre ſeiner Frau keinen Caſchemirſhawl. alſo auch kein Gefährt, keine Diamanten!“
„Das verſteht ſich von ſelbſt. Er würde nicht ein⸗ mal erlauben, daß man ausgeht, manchmal Bälle beſucht, aus Furcht, Geld ausgeben zu müſſen.“
„Wenn er ſeine Frau in's Theater führt, wird er mit ihr auf die zweite Gallerie gehen! Ach, wie ga⸗ lant wäre dieſes!“
Alle die kleinen Mädchen lachten; aber da ſie be⸗ merken, daß ſie ihre Mütter mit ernſthaften Augen anſchauen, beißen ſie ſich in die Lippen und ſchneiden Geſichter, um ihren Spott und Hohn zu herbergen und zurückzuhalten.
Girardière, nicht ahnend, daß man auf ſeine Ko⸗ ſten lachen kann, nähert ſich der Geſellſchaft junger
Maädchen, lächelt, wackelt hin und her und dreht die Augen unter ſeiner Brille überall herum. Er ſtützt⸗ ſich auf die Leyne eines Seſſels und ſagt, indem er ſeine Worte, aus Furcht, man verſtehe ihn nicht recht, lange dehnt:„Nun, meine Fräulein... Sie... thun nichts?“
Fräulein Aſtaſie, eine der entſchloſſenſten der iar*


