Teil eines Werkes 
1. Theil (1845)
Entstehung
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Dabei gab die gute Alte ihrem Sohne leichte Backenſtreiche; wenn ſie Kraft gehabt hätte, ſo hätte ſie ihn noch auf ihrem Schooße gewiegt. Ihr Ein⸗ ziges war ſtets ihr kleiner Theophilus, ihr Benja⸗ min; ſie dachte nicht daran, daß dieß liebe Kind ſchon neunundvierzig Jahre alt war; ſie ſah ihn nicht al⸗ tern und fand ihn immer jung und ſchön! Süße Wirkung mütterlicher Zärtlichkeit! Die Mütter be⸗ trachten ihre Kinder mit dem Herzen.

Allein Girardière, der ſich mit den Augen ſah, konnte es ſich nicht verhehlen, daß ſeine Jugend ent⸗ flohen war, und ſagte deßhalb zu ſeiner Mutter:

Ich wiederhole es Ihnen, ich bin des Jungge⸗ ſellenlebens überdrüſſig, ich mache mir eine herrliche Idee von dem Glücke, welches ich in meinem Haus⸗ weſen bei einer Frau, die mich verehren und Sie zu⸗

vorkommend pflegen wird, genießen werde. Meiner

Treu, wenn man zu etwas entſchloſſen iſt, ſo ſcheint

es mir unnütz, es aufzuſchieben.

Nun ja, mein Söhnchen, wenn dem ſo iſt, ſo heirathe... nehme eine Lebensgefährtin... die hüb⸗ ſcheſte, liebevollſte... nur daß ſie für meinen kleinen Theophilus Sorge trägt... O! Du wirſt mehr Frauen finden, als Du wünſcheſt; ſei jedoch kitzelig in Dei⸗ ner Wahl.. Haſt Du ſchon Abſicht auf eine?

Nein, liebe Mama, ich habe noch auf Niemand Abſicht.. aber ich denke wie Sie; wegen der Wahl werde ich einzig und allein in Verlegenheit ſein... Ich bin ein Kapitaliſt mit tauſend Thaler Renten... ich war reicher, verlor aber in unglücklichen Specu⸗