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lationen, doch tauſend Thaler Renten iſt noch an⸗ ſtändig genug und wenn man dabei ein hübſcher Mann iſt...“
„Mein lieber Sohn, Du ſollteſt eine Frau finden, die Dir wenigſtens hunderttauſend Franken beibringt.“
„Glauben Sie... ja.. hunderttauſend Franken... dieß macht erſt fünftauſend Franken Renten.. allein wenn ich das, was mir anſtändig iſt, finden werde, ſo ſehe ich auf einige tauſend Franken mehr oder weniger nicht. Ich will nämlich eine hübſche Frau, ol eine ausnehmend hübſche Frau!“
„Du haſt ganz Recht. Zudem darf man, wenn man ein ſo ſchöner Jüngling iſt wie Du, wohl an⸗ ſpruchsvoll ſein. Ah, Böſewicht! wenn es bekannt wird, daß Du die Abſicht haſt, zu heirathen, dann werden alle Väter, alle Mütter Dir den Hof machenz
aber ich wiederhole es Dir, mein Söhnchen, eile nicht!“ Girardiere war überzeugt, daß er ſehr viele Par⸗ tieen finden würde, weil in der That, da die Gatten in der Welt ſeltener als die Liebhaber ſind, gerade Solche, die mit der muthigen Abſicht, eine Frau zu nehmen, auftreten, gewöhnlich ſehr geſucht ſind. Er ſagte bei ſich ſelbſt:„Ich war bei den Damen nicht glücklich, weil der Zufall mich nicht begünſtigte; wenn ich aber ſagen werde: ich will mich verheirathen! o, das iſt ein großer Unterſchied; dann worden alle Jungfrauen und alle Wittwen um mich buhlen.“ Theophilus geſtand ſich ſelbſt nicht: Ich bin bald
fünfzig Jahre alt, habe faſt einen Kahlkopf, ein ver⸗ zerrtes Geſicht, aufgeſchwollene Augen und Gänſe⸗


